Knappen gegen Wölfe zu einigen Umstellungen gezwungen

17.02.2012

Bereits zum neunten Mal in der laufenden Saison sind die Knappen in einem Sonntagsspiel gefordert. In der VELTINS-Arena empfängt der FC Schalke 04 am 19. Februar um 15.30 Uhr den VfL Wolfsburg. Die Vorbereitung auf das Kräftemessen mit den Niedersachsen begann unmittelbar nach der Europa-League-Partie bei Viktoria Pilsen.

Christian Fuchs und Co. empfangen Wolfsburg.|Copyright: imagoAm Morgen nach dem 1:1 gegen den tschechischen Meister bat Chef-Trainer Huub Stevens sein Team noch in Pilsen zum regenerativen Training. „Die Vorbereitungszeit ist kurz“, erklärt der Coach, der mit seinem Team ein positives Ergebnis gegen die Wölfe anstrebt. 

Bei diesem Vorhaben ist der Niederländer zu diversen Umstellungen in seiner Startelf gezwungen. Gleich drei Profis dürfen wegen einer Sperre nicht auflaufen. Benedikt Höwedes und Chinedu Obasi hatten im vergangenen Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach jeweils die fünfte Gelbe Karte gesehen, zudem muss Jermaine Jones noch bis zum 1. März aussetzen. 

Außerdem steht hinter dem Einsatz von Raul ein Fragezeichen. Wegen Oberschenkelproblemen musste der Spanier in Pilsen im Verlauf der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden. „Wir müssen abwarten, ob es bei ihm geht“, sagt Stevens.

Eine finale Anfangsformation hat er noch nicht im Kopf. „Ich mache mir natürlich Gedanken, aber ich muss die letzten Eindrücke abwarten“, sagt der 58-Jährige. Eventuell, so Stevens, stoße noch der eine oder andere Spieler, der in Pilsen passen musste, wieder zum Team. Die Rekonvaleszenten um Alexander Baumjohann trainierten zuletzt mit Athletik-Coach Ruwen Faller in Gelsenkirchen. „Ruwen und ich sind in Kontakt und werden uns besprechen“, verrät Stevens.

Der VfL Wolfsburg ist gut in den zweiten Saisonteil gestartet. „Das wird keine einfache Aufgabe für uns“, betont der Chef-Trainer der Königsblauen. Dass die Wölfe in der Auswärtstabelle der Bundesliga das Schlusslicht bilden, hat für Stevens keine Aussagekraft. Denn schließlich gehe jedes Spiel bei Null los. „Außerdem will ich gar nicht zu sehr auf den Gegner schauen, wir müssen unsere Qualitäten ins Spiel bringen.“